Samstag, 19. Januar 2013

abnehmen

Wie ich in meinem ersten Post schon geschrieben habe, soll es hier ja auch ums Abnehmen gehen. 
Heute ist es das erste Mal soweit.

Aber fangen wir von vorne an:

Eine gute Freundin von mir hat sich bei der Polizei beworben. Dafür muss sie bis Mai den Nachweis erbringen, dass sie den Rettungsschein Bronze hat. Da sie ungern allein unter fremde Menschen geht und ich in der DLRG groß geworden bin, hat sie mich gefragt, ob ich sie begleite. Da ich mich ja sowieso mehr bewegen will, habe ich mir gedacht, dass ich meine Chance nutze, um meinen Rettungsschein zu erneuern. Also waren wir Montag abend von 20.30 bis 22 Uhr im Schwimmbad. Wenn man eine Wasserratte ist wie ich und dann nach fast einem Jahr das erste Mal wieder im Wasser ist, fühlt man sich auf der Stelle wieder Pudelwohl. Nachdem ich dann aber bei der ersten Schwimmübung ( 4 Bahnen Brustschwimmen und 4 Bahnen Rückenschwimmen) kläglich versagt habe ( im Rückenschwimmen war ich nie besonders gut), war ich schon ziemlich deprimiert. Aber da ich jetzt nicht mehr aufgeben kann, hat mich der Ehrgeiz doch irgendwie gepackt. Also habe ich mal geschaut, wann wir noch Übungszeiten haben. Donnerstags von 22 bis 22.45 Uhr und Samstags von 9.30 bis 11.30 Uhr. Aber wer hat schon Lust sich um 21.20 Uhr abends noch auf den Weg zu machen, wenn andere schon ins Land der Träume schweben. RICHTIG! ICH NICHT. Aber nach dem erschreckenden Ergebnis von Montag, musste das jetzt einfach sein.
Also habe ich die ganze Woche pingelich darauf geachtet, was ich esse, war 3x beim Training und habe mich auch ansonsten viel bewegt. Und was ist passiert? Ich wurde belohnt. 3kg in nur einer Woche, ohne zu hungern. Das hätte ich niemals gedacht. UND ich fühle mich wirklich besser. Frischer, gesünder, wacher. Irgendwie total dämlich, oder?Ich hoffe, dass ich das auch weiterhin durchziehe. Irgendwann schleicht sich ja immer das Faultier wieder ein.
Morgen gönne ich mir also ein Brunch mit der Familie und das Kaffeetrinken im Vereinsheim. Ich hoffe, dass ich das nicht bereuen werde.

Wie fühlt ihr euch, wenn ihr es geschafft habt, euch aufzuraffen?
Belohnt ihr euch?
Wie schafft ihr es, den inneren Schweinehund zu überwinden?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen