Dienstag, 30. Juni 2015

[getestet] Avery Zweckform notizio Notizbuch

Hallo meine Lieben, 
in den letzten Wochen hatte ich Zeit das Notizbuch notizio von Avery Zweckform zu testen und möchte es heute vorstellen.

Mein Testpaket enthielt ein DIN A4 Notizbuch und 15 DIN A6 Blöcke, die ich an Freunde, Verwandte und Bekannte verteilt habe. Ich habe es in der karierten, gebundenen Version getestet. 


Der erste Eindruck des Notizbuches ist gut. Es hat einen Softcover-Einband  aus Karton und ein Verschlussband, damit die Seiten nicht herumfleddern. Auf der ersten Seite kann man seinen Namen oder den Zweck des Notizbuches eintragen. Außerdem hat das Notizbuch ein Einmerkband, eine Innentasche für lose Blätter und eine Halterung für einen Stift.


Die Testblöcke waren schnell verteilt und die meisten waren von der Idee weiße Lineatur auf hellgrauen Hintergrund zu drucken begeistert. Vor allem meine Kommilitonen, die wie ich gerne mal draußen lernen, fanden den dunkleren Hintergrund super. Endlich blendet die Sonne nicht mehr so sehr auf dem Papier. Für uns Studierende gibt es noch einen weiteren, nicht zu verachtenden Vorteil: 
Beim kopieren verschwinden die Linien quasi komplett. Das heißt, wenn man sich mal ein paar Seiten aus der letzten Übung kopieren muss, hat man nicht mehr das Problem, dass Linien und Schrift miteinander verschmelzen und somit alles sehr schwer leserlich wird.

Für die Notizbücher und -blöcke von Avery Zweckform spricht ganz eindeutig die Lineatur. Man kann Bleistiftzeichnungen, die direkt auf den Linien sind, besser erkennen, die Sonne blendet nicht so sehr und beim kopieren und scannen überzeugt sie ebenfalls. Außerdem fühlt sich das Papier etwas glatter an, als das normale aus dem Collegeblock. Super finde ich auch die Dokumententasche auf der letzten Seite, weil man immer lose Blätter hat, die so nicht verloren gehen.




Leider spricht für mich noch mehr gegen die notizio Notizbücher. Angefangen damit, dass ich als "Schrägschreiber" (d.h. ich muss meinen Block immer schräg vor mir liegen haben) ein Problem damit habe, zu schreiben, weil das Papier einfach zu weit weg ist, wenn ich das Buch aufgeschlagen habe. Die linke Seite liegt schon ganz an meinem Bauch an und trotzdem muss ich meinen Arm noch unheimlich lang machen, um schreiben zu können. Daher würde ich ein spiralgebundenes Notizbuch jedes Mal wieder bevorzugen.



Dazu kommt, dass die seitliche Stiftlasche gleich zwei Probleme mit sich bringt. Zum einen stört die Stelle beim schreiben, da sie höher ist als der Rest und zum anderen passt keiner meiner Kugelschreiber hinein. Sie werden alle in das Buch gezogen und zerknicken somit das Papier. Lediglich ein Bleistift hat problemlos hineingepasst. Ein weiteres Problem ist für mich, dass es keinen grauen Korrekturstift gibt. Wenn man sich also verschrieben hat, muss man mir weiß korrigieren und man sieht es noch viel mehr, als man es eh schon sehen würde.
Außerdem ist ein Buch für mich als Studentin unpraktisch, weil man nicht einfach mal eben einzelne Seiten rausreißen kann. Daher habe ich das Notizbuch nun doch als Rezeptsammlung genutzt und nicht wie geplant für die Uni.
Der vorletzte Punkt, der für mich gegen das notizio Notitzbuch spricht ist die Verarbeitungsqualität. Ich habe das Notizbuch nur ein einziges Mal mit in meinem Rucksack gehabt und schon sieht es so aus. Ich möchte nicht wissen, wie es bei jemandem aussieht, der es jeden Tag mit zur Arbeit, in die Besprechungen, die Uni oder den Park zum zeichnen mitnimmt.
Der letzte Punkt auf meiner Liste ist leider der Preis. Das von mir getestete notizio Notizbuch mit Softcover, fest gebunden, A4, kariert, erhältlich in grau oder rot, 80 Blatt kostet 12,99€. Alternativ gibt es noch das notizio Notizbuch mit Kunstoff-Cover, spiralgebunden, A4, liniert, 90 Blatt zum Preis von 9,99€. 
Fazit
Für mich würde, wenn überhaupt ein spiralgebundener Block mit kariertem Papier infrage kommen. Diesen habe ich im Internet auch schon für ab einem Preis von 3,70€ gefunden. Die Frage die sich mir noch stellt ist - lohnt sich der Aufpreis? Ich verwende im Semester circa 3 Collegeblöcke à 140 Blatt. Demnach müsste ich mir fünf bis sechs notizio Blöcke kaufen. Und das ist es mir dann leider doch nicht wert. 
Die Idee finde ich schlichtweg genial, leider ist an der Umsetzung - und für mich auch am Preis - noch zu feilen.
Vielen Dank, dass ich das notizio Notizbuch testen durfte
Lieben Gruß 
Becca und Cookie

.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen